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Was für ein Wochenende!

Heuer habe ich mir gar nichts vorgenommen. Meine Ziele: Fit bleiben, mit weniger Aufwand möglichst viel Leistung halten (was echt schwierig ist :-)) und bei Events mitmachen, die vorher einfach nicht ins Programm gepasst haben.


Also hatte ich mich letztes Jahr schon spaßeshalber beim Mythos Großglockner angemeldet sowie Anfang des Jahres beim Glocknerkönig Classic, um in der Nähe schöne Flecken zu erleben - jetzt wo ich doch in Österreich wohne. Rennen für die Seele, schöne Ausblicke, Neues entdecken.


Dann sind wir dem HSV Triathlon Kärnten beigetreten, hier in Klagenfurt. So ein toller Verein mit herzlichen Mitgliedern und Leitern. Wir fühlen uns pudelwohl. Natürlich habe ich mich liebend gerne bereit erklärt, dann auch für den Verein den Alpe-Adria-Cup zu starten. Auch wenn die Rennen nicht so wirklich meinem Format entsprechen: Größtenteils Sprintrennen (puh, da bin ich grad mal warm wenn ich im Ziel bin), mit Rennrad, Windschatten fahren. Aber ich will Spaß haben. Und den hatte ich bei meinem ersten Versuch in Lignano Ende April. Großen Spaß!



Am Sonntag stand dann der Glocknerkönig an und weil meine Freunde den Ultra gemeldet hatten, habe ich mich spontan im Rennbüro umgemeldet auf die längere Distanz.

Freitag sind wir dann eine Trainingsrunde geradelt und auf abgesperrte Strecken gestoßen. Was da wohl los ist? Wir haben erfahren, dass Samstag der TriMotion111 Saalfelden stattfindet. Etwas gehadert habe ich dann schon: Start erst 13:00 Uhr, ich hatte keine Wettkampfsachen dabei, nur mein Rennrad und Trainingsschuhe. Zum Glück war der Neo im Gepäck. Um zehn vor elf haben wir uns am Samstag noch nachgemeldet. Eine super Entscheidung wie sich herausgestellt hat: Es war ein sehr schönes Rennen - toll organisiert, herrliche Kulisse und obendrein super Wetter. Mein Rennrad war zwar suboptimal, aber ich wurde für meine Spontanität mit dem Sieg belohnt.



Bildquelle: GEPA



Die Erholungszeit war doch etwas zu kurz für mich. Ich hatte Puddingbeine Sonntag morgens um 07:00 Uhr am Start des Glocknerkönigs. Es war Wahnsinn. Aber die Berge, die Aussicht, der strahlend blaue Himmel, Sonnenschein und die Massen an Schnee waren atemberaubend und unbeschreiblich schön. Ich kann mir vorstellen, dass das einzigartig war, riesen Glück. Mit Jörg an meiner Seite haben wir den Berg bezwungen. Und am Schluss wurde ich sogar noch vierte in der Masters Klasse. Ach ja und ich war heilfroh auf den Ultra umgemeldet zu haben. Das letzte Stück war am Allerschönsten!






Nachmittags habe ich mir eine Massage gegönnt und jetzt sind die Beine wieder ganz in Ordnung. Und ich blicke zurück auf ein wohl etwas verrücktes aber wunderbares Wochenende, das sicher für immer in Erinnerung bleibt!

© 2018 Sonja Tajsich

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